Das Geheimnis der Macaronipinguine

„Wie groß ist der Macaronipinguin?“ – dies war eine von sechzehn Fragen, die die Teilnehmer der ersten UKMDS-Zoo-Rallye im April beantworten mussten. Dumm nur, dass die Antwort auf einer Tafel stand, die der Zoo Münster in den zwei Wochen zwischen der Erstellung des Fragebogens und der Rallye kurzerhand abmontiert hatte!

Der Rätsellaune der neun beteiligten Familien tat dies jedoch keinen Abbruch. Ganz gewiefte Rallye-Teilnehmer kamen sogar auf die Idee, die Zoowärter zu fragen (die Antwort ist übrigens 71 cm, um das Geheimnis an dieser Stelle zu lüften). Auch eine weitere Frage entpuppte sich wider Erwarten als schwierig: Die unscheinbare Vogelart „Lachender Hans“, die ihr Dasein im Schatten des Tigerkäfigs fristet, wird sicherlich selten so viel Aufmerksamkeit genossen haben.

Nach knapp zweistündigem Spaziergang bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein wurden dann bei einem Picknick die Fragebögen ausgewertet. Drei Familien mussten ins Stechen und die Frage beantworten, wie lange Seehunde die Luft anhalten können. Insa bewieß hier den richtigen Riecher und tippte goldrichtig auf 30 Minuten. Sie konnte sich über ein Tierbuch freuen. Mit leeren Händen musste aber niemand nach Hause gehen: Jedes Kind bekam als Andenken einen Schlüsselanhänger.

Wer auch eine Zoo-Rallye plant, kann sich hier Inspirationen abholen:

Fragebogen: Zoo-Rallye_2016

Antworten: Zoo-Rallye_2016-Antworten_Und_Schätzfragen

Schlemmen und Plaudern

Der Himmel ist grau, die Temperaturen sind mau – wie kann man da einen Sonntag im Januar besser verbringen als in netter Gesellschaft beim Brunchen? Das dachten sich auch rund 30 Mitglieder der Elterngruppe „Unser Kind mit Down-Syndrom“, die mit ihren Kindern in das Schloßgarten-Café in Münster gekommen waren. Rund drei Stunden wurde geschlemmt und geplaudert – dann war das Buffet leer und die Mägen voll.

 

Marvin, der Film-Komparse

„Kamera? Licht? Und Action, bitte!“ – ob diese Worte bei Dreharbeiten wirklich fallen, das durfte jetzt Marvin Menne herausfinden. Der Junge mit Trisomie 21, dessen Eltern Mitglied der Elterngruppe „Unser Kind mit Down-Syndrom“ sind, spielte als Komparse beim Film „Paula“ mit. Der Film handelt vom Leben der Malerin Paula Modersohn-Becker und wird zum Teil in Billerbeck bei Münster gedreht. Regisseur Christian Schwochow ließ dort eine Szene in einem Armenhaus filmen, in dem zur Jahrhundertwende auch Menschen mit Down-Syndrom lebten. Marvins Mutter Dorethea berichtet von den Dreharbeiten. Weiterlesen

Mit der Lebenshilfe läuft’s ganz gut

So sehen Sie(ger) aus: Matthias, Peter, Frank, Conny, Katharina und Fabian vor dem Marathon-Ziel auf dem Prinzipal-Markt. Es fehlen Stephanie und Charly.

So sehen Sie(ger) aus: Matthias, Peter, Frank, Conny, Katharina und Fabian (v. l.) vor dem Marathon-Ziel auf dem Prinzipal-Markt. Es fehlen Stephanie und Charly.

Flagge zeigen, Spaß haben, Sport treiben: Die Lebenshilfe Münster ist am Sonntag, 6. September 2015, mit zwei Staffeln an den Start des 14. Volksbank-Münster-Marathons gegangen. Zwei Väter der Elterngruppe (Fabian und Matthias) waren Teil der Teams, die beinahe gleichschnell (4:00:14h und 4:01:35h) die rund 42 Kilometer absolvierten.

Auch kühle Temperaturen konnten die Läufer nicht davon abhalten, ihre jeweils rund 10 Kilometer zu laufen. Am Ende waren sich alle einig: Im nächsten Jahr sind wir wieder am Start!

Fabian, Stephanie, Frank, Matthias, Peter, Conny, Katharina und Charly.

Fabian, Stephanie, Frank, Matthias, Peter, Conny, Katharina und Charly (v. l.) vor dem Start.

 

Spiel und Spaß bei bestem Wetter

„Das war wirklich das schönste Sommerfest von allen, die wir besucht haben“, meinte ein Vater der Elterngruppe „Unser Kind mit Down-Syndrom“, als er das diesjährige Sommerfest auf dem Sauwohlfühlhof in Everswinkel verließ. Und wer konnte ihm da widersprechen? Zuvor hatten sich bei bestem Wetter rund 30 Kinder mit Trisomie 21 mit ihren Eltern, Verwandten und Freunden stundenlang auf dem Erlebnis-Bauernhof vergnügt.

Bei allen Kindern beliebt war die Hüpfburg, aber auch die Kettcars und Tretautos hatten am Ende des Tages einige zusätzliche Kilometer auf dem Tacho. Wer es noch wilder mochte, rutschte auf der Seilbahn durch die Gegend – natürlich mit einem kleinen Schubs von Mama oder Papa unterstützt. Auch für die Eltern wurde einiges geboten: Wer müde war vom Anschubsen oder Kettcar-Chauffeur-Spielen, der klönte mit anderen Eltern bei Kaffee und Kuchen – oder ergatterte eine der begehrten Bratwürste.

Hinweis für Mitglieder: Einen Link zum Download aller Bilder in Originalgröße findet ihr im internen Bereich unter Veranstaltungen > Liste > Sommerfest 2015.