Archiv des Autors: Matthias Tonhäuser

Brunchen im Wolters

An ungewohnter Stelle, aber gewohnt gut: Die Elterngruppe „Unser Kind mit Down-Syndrom“ hat ihren Frühjahrsbrunch in diesem Jahr im Wolters im Speicher veranstaltet. Rund 80 große und kleine Gäste speisten gemeinsam in dem Restaurant am Münsteraner Hafen. Besonders gelobt wurde von Besuchern die Tatsache, dass die Elterngruppe das Restaurant ganz für sich alleine hatte. Auch die Freundlichkeit der Bedienungen und die schöne Atmosphäre wurden hervorgehoben.

Gewohnt gut essen mit der Elterngruppe

Neuer Koch, aber immer noch das gleiche leckere Essen: Die Elterngruppe „Unser Kind mit Down-Syndrom“ hat auch in diesem Jahr ihr traditionelles Weihnachtsessen gefeiert.  Schauplatz war wie in den vergangenen Jahren das Restaurant Haus Füsting in Havixbeck. Senior-Chef Antonius Füsting hat das Zepter hier mittlerweile an seinen Sohn Roland übergeben. Antons Lieblingsschnitzel und das Berner Filet schmeckten aber wie gewohnt: gut!

Impressionen von unserem Sommerfest 2018

Sommer, Sonne, super Laune: Das Sommerfest der Elterngruppe „Unser Kind mit Down-Syndrom“ ging auch in diesem Jahr wieder bei bestem Wetter über die Bühne. Besondere Aktionen gab es in diesem Jahr leider nicht, wenn man einmal von der neuen feurigen Curry-Wurst-Sauce oder einer auch recht brenzligen Situation an der Popcorn-Maschine absah. 🙂 Nicht nur das Wetter, auch die Stimmung der Gäste war prima. Der gemütliche Austausch mit anderen Eltern mit Kindern mit Down-Syndrom ist für vielen Mitglieder das Event im Kalender der Elterngruppe. Die Planungen für das nächste Sommerfest laufen natürlich bereits!

Ausgezeichnete Kita für Kinder mit Down-Syndrom

Welt-DS-Tag-2018 im Montessori-Kindergarten Münster

Welt-DS-Tag-2018 im Montessori-Kindergarten Münster

Es dürfte die Kita mit den meisten Kindern mit Down-Syndrom in Münster sein: Gleich fünf kleine Menschen mit Down-Syndrom besuchen den  Integrativen Montessori-Kindergarten im Stadtteil St. Mauritz. Und weil sie sich hier nicht nur gut, sondern sehr gut aufgehoben fühlen, nahmen ihre Eltern den Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März 2018 zum Anlass, der Kita für ihre Bemühungen zu danken.

Die Mitglieder der Elterngruppe überreichten Kindergartenleiterin Annette Rohlmann, den Vorsitzenden des Trägervereins sowie Erzieherinnen aus den verschiedenen Gruppen eine Urkunde des „Deutschen Down-Syndrom-Infocenters“. Der Infocenter hat diese Aktion ins Leben gerufen, damit Eltern bundesweit das Engagement ihrer Kita oder ihrer Schule würdigen können. Die Münsteraner nutzten zudem die Gelegenheit, der Kita ein druckfrisches Plakat der Elterngruppe zu übergeben. „Down-Syndrom: Na und!“ verkünden neun Mädchen und Jungen darauf.

Schlemmen und Brunchen mit der Elterngruppe

Zwei beliebte Veranstaltungen der Elterngruppe gingen natürlich auch in diesem Jahr wieder über die Bühne: das Weihnachtsessen bei Füstings in Havixbeck und der Brunch im Schloßgarten in Münster. Beide Veranstaltungen waren sehr gut besucht, beim Brunch könnten die UKMDS-Eltern sogar einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt haben. Das machen wir weiter!

Familienfreizeit im Burhave

Für sieben angemeldete Familien ging es Ende September wieder zur Familienfreizeit ins AWO-SANO-Haus in Burhave an der Nordsee. Schwimmen im hauseigenen Schwimmbad, Spaziergänge am Watt entlang bis zum nahegelegenen Spielplatz, ein Ausflug ins Hafenörtchen Fedderwadersiel inklusive Fischbrötchen und viele spannende Gespräche des Austausches standen auf dem Plan. Schön war es, dass besonders viele „junge“ Familien mitfuhren, der Nachwuchs ist gesichert 😉

Knüller Jonas wird erwachsen

Foto: Kulturbahnhof Hiltrup (Frank Schäfer)

Foto: Kulturbahnhof Hiltrup (Frank Schäfer)

Stars wollen sie nicht sein, bekannt sind sie trotzdem: Die Elterngruppe „Unser Kind mit Down-Syndrom“ hatte Ende September das Glück, zwei bekannte Autoren begrüßen zu können. Doro und Jonas Zachmann lasen im Kulturbahnhof Hiltrup aus ihrem jüngsten Werk „Bin kein Star, bin ich“ vor. Die Autorin hat bereits mehrere Bücher über ihren Sohn, der 1992 mit dem Down-Syndrom zur Welt kam, geschrieben. Das aktuelle Buch ist  nun das zweite, in dem Jonas selber auch aktiv mitgeschrieben hat.

Und so gaben Jonas und seine Mutter den 40 Zuhörern einen guten Einblick in das Werk, welches inhaltlich den Auszug von Jonas aus dem Elternhaus behandelt. Sie erfuhren, dass Jonas auf die harte Tour herausfand, dass man Fast Food nicht aufheben darf (die „Döner-Geschichte“), wie er durch Zufall von einem Arbeitskollegen von einer Bus-Odyssee gerettet wurde und mit welchem Geschick und Freude er seiner Arbeit als Tischler nachgeht.

Der junge Autor und „seine Sekretärin“, wie er seine Mutter nannte, wechselten sich dabei beim Lesen ab. Zur Erheiterung des Publikums wies Jonas auch immer wieder auf Wörter hin, die seine Mutter beim Vorlesen vergaß. Bildergalerien, einige lyrische Kurztexte aus dem ersten Buch von Doro Zachmann und ein Tanz von Jonas rundeten den gelungenen Abend ab. Vielen Dank an dieser Stelle an den Kulturbahnhof Hiltrup für die Organisation des Abends!

Tierisch viel Spaß auf dem Frankenhof

Große Tiere bestaunen, auf einer Teppich-Rutsche hinabsausen und gemütlich grillen: Vier Familien der Elterngruppe „Unser Kind mit Down-Syndrom“ hatten im Juni viel Spaß auf dem Frankenhof. Der Frankenhof ist ein Tier- und Freizeitpark in Reken (zwischen Dülmen und Borken).

 

Zauberhafter Kulturaustausch

Die Elterngruppe „Unser Kind mit Down-Syndrom“ konnte in diesem Jahr ganz besondere Gäste bei ihrem Sommerfest begrüßen: Zum einen waren Menschen mit Down-Syndrom und ihre Angehörigen aus der polnischen (Lublin) und der russischen (Rjasan) Partnerstadt Münsters zu Besuch. Zum anderen den Artisten DavidCi. Der Künstler beeindruckte Jung und Alt mit seinem Diabolo-Spiel, Kunststücken auf einem Einrad und mit dem Jonglieren von Fackeln. Besonders schön: Die Kinder wurden in die Show eingebunden und durften sich im Anschluss auch selber an den Geräten ausprobieren (die Fackeln blieben hier aber ausgenommen. ;)). Bewährt und beliebt: Die Tretautos (bei denen es zwei Neufahrzeuge gab), die Hüpfburg (die besonders einem ausländischen Gast sehr gefiel) und die Bratwürstchen (für die sich immer genügend Grillchefs fanden).

 

Münsteraner Delegation trifft Außerirdische

Sie sind die zweite Mission auf der Erde, die „Second Mission“: Sieben Außerirdische mit Down-Syndrom stehen im Mittelpunkt der Ausstellung Touchdown, die noch bis Mitte März in der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen ist. Eine Delegation der Münsteraner Elterngruppe „Unser Kind mit Down-Syndrom“ war jetzt zu Besuch in Bonn, um diese speziellen Wesen kennen zu lernen.

Die vier Familien waren von der Begegnung durchaus angetan: Die Ausstellung ist interessant und behandelt verschiedene Aspekte des Syndroms. Dazu gehören die heutige Situation von Menschen mit Down-Syndrom, die Arbeit von John Langdon Down, die Euthanasie-Morde der Nationalsozialisten und aktuelle genetische Erkenntnisse. Zahlreiche Kunstwerke, die Menschen mit Down-Syndrom geschaffen haben, sind über die Ausstellungsräume verteilt.

Einziger Wermutstropfen: Die Ausstellung ist nicht besonders groß, in einer bis anderthalb Stunden hat man eigentlich alles gesehen. Der Eintritt ist dafür aber sehr günstig. Ein sehenswerter und auch recht preiswerter Ausstellungskatalog runden das Angebot ab. Vielen Dank an die Macher der Ausstellung!